Tiergestützte Therapie

In der tiergestützten Therapie steht bei uns das Thema Emotionen im Mittelpunkt. Das Wort Emotion bedeutet „Energie in Motion“, also die Energie eines Gefühls in Bewegung. Emotionen entstehen durch äußere und innere Reize, die von jedem Menschen unterschiedlich bewertet werden. Bei dieser Bewertung hilft ein Teil unseres körpereigenen Nervensystems, das Wichtige vom Unwichtigem zu filtern. Unsere bereits gemachten Erfahrungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Sind diese traumatisch oder überwiegend negativ empfunden, können Emotionen außer Kontrolle geraten und einem einzelnen Menschen oder auch ganzen Systemen (Familie, Klassenverband, Freundschaften) Schwierigkeiten bereiten.

Mit dem Partner Tier entdecken wir spielerisch unsere Emotionen, lernen diese zu erkennen und zu benennen. Besonders die Pferde spiegeln unsere Emotionen, da sie uns sehr feinfühlig wahrnehmen können. Sie machen unsere Emotionen sichtbar und somit greifbar. Ebenso können sie uns helfen besonders die unliebsamen Emotionen zu „(er)tragen“. Sie helfen uns mit der Regulation unseres Nervensystems (dem Teil, der für Emotion zuständig ist) und mit dem Umbau von tief verwurzelten Glaubenssätzen. Ebenso bei deren Neubildung, denn nach neuesten Forschungen ist belegt, dass das Gehirn plastisch ist und bleibt. Durch die vermehrte Fähigkeit zur Selbstregulation erlangen wir das Gefühl selbstwirksam zu sein und werden dadurch resilienter, also widerstandsfähiger.

In den Therapieeinheiten kommen unterschiedliches Equipment und Elemente aus bekannten pädagogischen Ansätzen zum Einsatz. Z.B. Montessoripädagogik, Gewaltfreie Kommunikation, pädagogische Brettspiele, Equipment aus dem Sportbereich, pädagogische Kartensets, künstlerisch-kreative Arbeitsmittel, Natur- und Kreativpädagogik u.v.m.

„Das Kind ist“ (Jesper Juul)


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